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„Dem zahl ich es heim. Der wird noch
sehen, was er davon hat!“ kann man oft nach
dem Ende einer Beziehung von dem oder der
Verlassenen voller Zorn hören. Tief
verletzte Gefühle und grobe Enttäuschungen
lassen viele Geschädigte nach Rache sinnen.
Geschichten aus der Promiwelt kennt man ja
zur Genüge: Die abgelegte Geliebte plaudert
über die Potenz ihres prominenten
Ex-Geliebten, der ausgediente Ex-Lover eines
bekannten Starmodels erzählt der Presse von
den Schönheitsoperationen seiner ehemaligen
Bettgenossin. „Rache ist süß“ heißt ein
Sprichwort, doch ist es wirklich so oder
doch nur einfach eine sinnlose Aktion?
Gründe für
Rachegedanken
Gekränkte Selbstachtung löst beim seelisch
Verletzten tiefe Hassgefühle aus. Der
Enttäuschte sinnt nach Schadensausgleich und
überlegt sich, wie er den Täter für dessen
Schandtat bestrafen kann, um Genugtuung zu
erfahren und seine Ehre wieder herzustellen.
Angeblich sind Racheakte ein weibliches
Phänomen, surft man aber im Internet, kommen
nicht wenige Beispiele für männliche
Racheakte zutage. „Auge um Auge – Zahn um
Zahn“ heißt es im Alten Testament, doch was
steckt biologisch hinter der Freude am
Rächen? |
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